Leftal Foran

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Leftal war der Sohn von Ruvo und Neia, sowie der Vater von Keishra, Eltaen, Delia und Velena Foran.

Er wurde des Anwendung von Blutmagie überführt und schließlich nach Art der Königsbestrafung hingerichtet (siehe Die Hinrichtung der königlichen Blutmagier)

Zeitangaben

Geboren am 12T/9M/468ZM im Zeitalter der Menschenherrschaft in Rongvar
Gestorben am 27T/11M/573ZM im Zeitalter der Menschenherrschaft in Rongvar

Volk

Menschen aus Garan

Beschreibung

Leftal war Büchern bereits in seiner Kindheit sehr zugetan. Wann immer sich ihm eine Möglichkeit bot durchforstete er alte Schriften und Texte. Durch die geheime Anwendung der Blutmagie verfügte er stets über ein jugendliches Aussehen und auch im hohen Alter bildeten sich keine Falten oder Altersflecken an seiner Haut.

Hintergrund

Leftal war der älteste Sohn Ruvos und wuchs wohl behütet in Rongvar auf. Er wurde entsprechend auf die Thronfolge vorbereitet und dort entdeckte er auch seine Passion für Texte, Schriften und Bücher.
Er wurde an seinem 18. Geburtstag mit der aus Derim stammenden Tochter des Lehnsherren, Meia, zwangsvermählt. Diese entsagte sich jedoch ihrem Gemahl und wollte keinen Nachwuchs mit ihm zeugen.
Durch seine Studien erinnerte sich Leftal an Texte in einer fremden Sprache, die eine Person willenlos und gefügig machen sollte.

Nachdem die Nachricht der Schwangerschaft seiner Schwägerin Desielle verkündet wurde, entschied sein Vater Ruvo, dass Berden der nächste König werden solle.
Auch Ruvo bemerkte, dass aus der gemeinsamen Ehe Leftals und Meias wohl kein Nachfolger hervor gehen würde.
Als Leftals Mutter verstarb berichteten Domestiken kurz nach deren Tod von einer plötzlichen Hingabe und Aufgeschlossenheit Meias gegenüber Leftal, gleichwohl sie sich zuvor stets distanziert und abweisend ihm gegenüber gab.
Kurze Zeit später wurde auch Meia schwanger und gebar eine Tochter, Keishra.

Als etwa 1 Zwölfmond später sein Bruder Berden, Vater eines Sohnes, Treven, wurde, war die Thronfolge für Leftal endgültig ad Acta gelegt.
Dennoch wurde Leftal noch 3 weitere Male Vater eines Sohnes und zweier Töchter.
Keishra wurde jedoch unfruchtbar geboren. Sie erlangte nie die Geschlechtsreife und bekam nie ihre Periode. Der Sohn Eltaen wurde ohne Testikel geboren. Auch die weitere Tochter Delia erlangte, wie ihre Schwester nie die Geschlechtsreife.

Während es zwar für einen Mann ungewöhnlich, aber nicht vollständig unmöglich war, im hohen Alter noch ein Kind zu zeugen, war jedoch sein stets jugendliches Aussehen verdächtig. Auch, dass seine Gemahlin in hohem Alter noch gebärfähig war, war unnatürlich und Misstrauen wurde nach der Geburt des dritten Kindes geweckt.
Leftal argumentierte die Schwangerschaften seiner Gemahlin als göttliche Geschenke, da seine ersten beiden Kinder jeweils unfruchtbar respektive zeugungsunfähig waren.

Nachdem Meia im Alter von rund 100 Zwölfmonden ein weiteres Mal schwanger wurde, erweckte dies nun auch bei Leftals Neffe Treven, der bereits als König herrschte, starkes Misstrauen.
Er ließ Investigationen unternehmen, die Leftal und dessen Gattin als Blutmagier überführen sollten, jedoch lieferten diese keine Ergebnisse.
Hausdurchsuchungen brachten keine eindeutigen Hinweise und auch versteckte Spionage konnte die Familie nicht überführen.

Es vergingen noch weitere 4 Zwölfmonde ehe eine Adelsdame bei der Wache Meldung machte, dass ihr Gemahl nach einem Treffen mit Leftal nicht wiederkehrte.
Erneut ließ Treven die Behausung Leftals und dessen Familie durchsuchen und auch diese drohte wieder keine Ergebnisse zu bringen, als ein Soldat die jüngste Tochter Leftals, Velena beim Spielen beobachtete.
Sie saß auf einem ausgerollten Teppich und klopfte mit einem Spielzeug auf den Boden. Plötzlich war ein hohles Geräusch zu vernehmen. Man entdeckte einen versteckten Zugang zu einem Keller in dem Soldaten allerlei Leichen, Blutphiolen, in Gádiś verfasste Textzeilen und blutige Dolche fanden.

Da dies eindeutige Indizien auf Blutmagie waren, wurde Leftal mitsamt seiner Familie inhaftiert.

Ihnen wurde der Prozess gemacht, wobei sie schließlich zum Tode verurteilt wurden. Leftal, wie auch seine Gemahlin wurden nach Art der Königsbestrafung hingerichtet, während seine Kinder den Tod durch das Schafott fanden.