Helto Foran
Helto Foran war der einzige Sohn von Lani Foran und Pellas Fawrek und ein Initiator wissenschaftlicher Projekte in Garan. Sein Name ist historisch untrennbar mit der Planung der Großen Bibliothek von Rongvar sowie den kontroversen Umständen seines Todes verbunden, die den Erlass des Jünglingsschutzgesetzes zur Folge hatten.
Zeitangaben
Geboren am 18T/9M/786ZM im Zeitalter der Menschenherrschaft in Creste
Gestorben am 07T/12M/814ZM im Zeitalter der Menschenherrschaft in Ostsand
Volk
Beschreibung
Zeitgenossen beschrieben Helto Foran als einen hochintelligenten, aber sozial isolierten Mann, der sich fast ausschließlich seinen Studien widmete. Während seine Eltern für ihre Aufgeklärtheit bekannt waren, galt Heltos Handeln in seinen späten Lebensjahren als zunehmend exzentrisch. Sein physischer Zustand wurde oft als kränklich und blass beschrieben.
Hintergrund
Helto verbrachte den Großteil seines Lebens mit der Katalogisierung der Bestände seiner Eltern. Im Jahr 814ZM sorgte er für einen diplomatischen und moralischen Eklat, als er die erst 13 Zwölfmonde alte Fenni Ortel ehelichte. Obwohl die Verbindung nach damaligem Gewohnheitsrecht formal nicht verboten war, stieß sie in der Bevölkerung von Rongvar und innerhalb des Adels auf scharfe Ablehnung.
Kurz nach der Eheschließung begab sich Helto auf eine Reise nach Ostsand, offiziell um seltene Exponate für seine geplante Bibliothek zu sichten. Dort verstarb er am 07T/12M/814ZM unter qualvollen Umständen. Während die offizielle Todesursache als Lebensmittelvergiftung durch verdorbenen Fisch deklariert wurde, hielten sich in der historischen Forschung hartnäckig Gerüchte über einen Giftanschlag. Es wird vermutet, dass Kreise innerhalb des Adels oder der Familie Ortel die Ehre des Hauses durch die Beseitigung Heltos wiederherstellen wollten.
Infolge seines Todes und der öffentlichen Unruhen erließ sein Onkel, König Dalor Foran, das Jünglingsschutzgesetz, um derartige Verbindungen künftig zu unterbinden und das Ansehen der Dynastie zu schützen.