Königsbestrafung

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Die Königsbestrafung ist eine von Garan entworfene Methode einer Exekution.
Nur Schwerverbrecher wie Kindsmörder, Hochverräter oder der Ausübung von Blutmagie überführte Menschen wurden auf diese Weise hingerichtet.
Während der Prozedur wird der Bestrafte mit Riechsalz wieder aufgeweckt, sollte er in Ohnmacht fallen. Außerdem wird ihm von einem Kräuterkundigen eine spezieller Trunk verabreicht, der die Blutgerinnung beschleunigt und so ein vorzeitiges Ableben durch Blutverlust verhindern soll.
Verstirbt der Verurteilte während der Bestrafung wird die Prozedur dennoch bis zum Schluss vollzogen, um ein Exempel zu statuieren.

Ablauf

  • Zunächst wird der Delinquent nackt und gestreckt an Holzpfähle gefesselt.
  • Der Kräuterkundige verabreicht den Trunk. Wehrt sich der Verurteilte, wird ihm ein Trichter direkt in den Schlund geschoben und der Trank eingegossen.
  • Es werden ihm Finger und Zehennägel ausgerissen.
  • Währenddessen wird er mit Peitschenhieben malträtiert.
  • Männliche Verbrecher werden kastriert. Später entschied man diesen Schritt auch bei Frauen zu vollziehen, jedoch werden diesen die Brüste, sowie die Klitoris abgeschnitten.
  • Es folgt die Skalpierung während glühende Schürhaken an die Haut gepresst werden.
  • Der Bestrafte wird schließlich rücklings auf den Boden gelegt und seine Extremitäten mit Seilen an je 2 Pferde gebunden.
  • Bevor die Vierteilung erfolgt, wird er ausgeweidet.
  • Dem verbleibenden Rumpf wird schließlich noch der Kopf abgeschlagen.

Hintergrund

Die Bestrafung erhielt ihren Namen, als der letzte König Bralans, Sendur Foran, nachdem Garan erfolgreich in das Land eingefallen war und die Hauptstadt Rerin eroberte, nach dieser Methode exekutiert wurde.
Zunächst wurde diese Form der Hinrichtung nur angedroht, da die Aussicht darauf ihn dazu nötigen sollte, die Kapitulation Bralans zu verkünden.
Da er sich weigerte, wurde die Prozedur an ihm vollführt.
Die Legenden sagen, das er bis zur Dekapitation überlebte, innerhalb Garans jedoch wird behauptet, dass er bereits bei den ersten Peitschenhieben verstarb.